Spielen und Sprache

Die Tätigkeit des Kindes ist das Spiel. Im Spiel begreift es die Welt, es bildet im Kleinen den Alltag der Erwachsenen ab, entwickelt und verfeinert seine Sinne, erlangt Fertigkeiten und entwickelt soziale Fähigkeiten.
In der frühen Sprachtherapie kommt dem Spiel daher eine besondere Bedeutung zu. Bei Kindern, die im Alter zwischen 18 Monaten und drei Jahren vergleichsweise wenig sprechen (sog. „late talker“), wird die Sprache über das Spiel angebahnt. Da die Eltern in diesem Alter für die Kinder die wichtigsten Bezugspersonen sind, findet die Therapie zusammen mit ihnen statt. Gemeinsam mit den Eltern wird der Rahmen geschaffen, in dem das Kind Sprache erlernen kann. Die Zusammenhänge zwischen Spiel- und Persönlichkeitsentwicklung werden verdeutlicht und daraus der Sprachstand abgeleitet. Eltern erhalten Rat, wie sie die Sprachentwicklung ihres Kindes unterstützen können.

Therapie

hauptsächlich orientiert an der Frühtherapie nach Barbara Zollinger

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